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WAS ZU BESUCHEN IN DER

PROVINZ TRIEST?

Die kleinste Provinz, aber sicherlich nicht die unwichtigste.
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Die provinz Triest
DIE PROVINZ TRIEST

 

Die Provinz Triest ist nicht nur die kleinste Provinz der Region, sondern auch die kleinste Provinz in ganz Italien! Dies war nicht immer der Fall. Triest ist gerade erst nach dem Ersten Weltkrieg nach Italien gekommen. Ab von Mitte des 14. Jahrhunderts war es Teil des Habsburgerreichs (später Habsburg-Ungarisches Reich). Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gehörte ein Großteil des heutigen Istriens zur Provinz Triest.

Nach dem Zweiten Weltkrieg musste dieser Teil jedoch an das ehemalige Jugoslawien zurückgegeben werden.

 

Was bleibt, ist "klein aber fein" und auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man nur mit eigenen Augen sieht, wie der Karstfelsen aussieht. Diese Provinz hat einen sehr kalkhaltigen Boden, der dafür sorgt, dass keine oberirdischen Flüsse existieren und es gibt mehrere Höhlen, von denen die riesige Grotte 'Grotta Gigante' die berühmteste ist Es entsteht eine zerklüftete Landschaft mit weißen Felsen und Klippen, die auch von der Art der Flora und Fauna beeinflusst wird, da sich hier nicht alle Pflanzen und Tiere ansiedeln können, vor allem entlang der Küste sind dies spektakuläre Bilder, da die Provinz keine Sandstrände hat und Sie somit schon Fahren Sie direkt über die Klippen, die eine herrliche Aussicht bieten.

 

Die Hauptattraktion ist natürlich die Hauptstadt der Region Friaul Julisch Venetien, nämlich Triest, auch Wien am Meer genannt. Die Burgen Duino und Miramare, die beide auf einem Felsen mit Blick auf die Adria erbaut wurden, sind sicherlich einen Besuch wert. Von Duino aus können Sie einen schönen Spaziergang von mehr als 2 km machen. Direkt entlang des Küstenwanderweges 'Sentiero di Rilke', der einen herrlichen Blick auf das Meer bietet. Schließlich bleibt die "Schwester von Venedig", die Hafenstadt Muggia. Die letzte Stadt in Italien, bevor Sie nach Slowenien fahren und wo es so aussieht, als würden Sie durch die Gassen von Venedig laufen.
 

 

 TRIEST

 

 

Kleines Wien am Meer

Triest ist die internationalste Stadt der Region und liegt in der Schwebe zwischen einer glorreichen Vergangenheit als "kleines Wien am Meer" und einer Gegenwart als kosmopolitische Stadt. Vom Kai Audace bis zum alten Leuchtturm folgen dicht auf dicht Segel, Schaufenster mit Antiquitäten, Läden und herrliche Paläste: in der Ferne ahnt man das weiße Profil von Miramare, dem romantischen Schloss von Maximilian und Charlotte von Habsburg. Eine Tour zur Entdeckung der Geschichte, Literatur und Kunst der Stadt von der römischen Zeit über die Wunder des Mittelalters bis hin zum Glanz unter den Habsburgern. in Triest sind die Palazzi von neoklassischen, Jugendstil-, eklektischen und barocken Stilelementen geprägt und bestehen harmonisch neben römischen Überresten, Gebäuden aus dem 18. Jh. und der Habsburgerzeit.

 

Typische Produkte von Triest

Eines der Spitzenprodukte von Triest ist der Kaffee. Freihafen für die Kaffee-Einfuhr seit dem 18. Jahrhundert, ist der Hafen von Triest der wichtigste Mittelmeerhafen für den Kaffeehandel. Hierher kommen die Kaffeebohnen nicht nur für die lokalen Röstereien sondern für die in der ganzen Welt. In der Stadt befinden sich zahlreiche Röstereien.

Aber Kaffee reimt sich in Triest auch auf Literatur: es gibt zahlreiche und wunderschöne literarische Cafés, historische Lokale mit Retro-Charme, die von Dichtern und Schriftstellern wie James Joyce, Italo Svevo, Umberto Saba frequentiert wurden. Eine Kaffeepause in einem der historischen Cafés von Triest kommt fast einem Ritus gleich, an den man sich unbedingt halten sollte. Ein Reiz, der bis in die Sprache vorgedrungen ist. Sie möchten gern wissen, was 'gocciato' ist, oder sie würden gern einen 'capo in b' probieren? Dann müssen Sie nach Triest kommen, nur hier werden Sie es erfahren...

 

Multikulturelles Triest

Dass die Stadt ein Knotenpunkt der Religionen ist, kann jeder, der hier ankommt, spürbar wahrnehmen. Seit Jahrhunderten gewährt die Stadt u.a. der griechisch- und der serbischorthodoxen Gemeinde, der Synagoge, der lutherischevangelischen und der helvetischen Kirche, übrigens die alteingesessenste, ihre Gastfreundschaft.

 

Das Gebiet

Triest ist aber auch die Stadt, die sich ins Meer vorstreckt und es willkommen heißt: hier nehmen die Leute jede Gelegenheit wahr, um das Meer zu erleben. Deshalb überfüllen sie das ganze Jahr über die Uferpromenaden und Badeanstalten - umgangssprachlich "Bäder" - sei es um sich zu sonnen, im Meer zu baden oder auch nur einen Spaziergang zu machen.

 

SCHLOSS MIRAMARE 

Das Schloss Miramare liegt auf der Spitze des Vorgebirges von Grignano. Seine Lage hoch über dem Meer bietet einen herrlichen Ausblick auf den Golf von Triest. Das Schloss ist von einem wunderschönen Park mit wertvollen Pflanzenarten umgeben, wo man sich etwas Erholung gönnen kann.

Den Herrensitz ließ Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg erbauen; er bietet prunkvolle originale Einrichtungsstücke.

 

Mit weißen Türmen, wie sie Carducci besang, ist es mehr als ein Schloss im engeren Sinn ein Beispiel für einen Fürstensitz aus dem 19. Jahrhundert, ein Produkt des Historismus, der einen wichtigen Platz in der Geschichte der Architektur jener Zeit beansprucht.

 

Die Anlage, die zwischen 1856 und 1860 auf Veranlassung des Erzherzogs Maximilian von Österreich, des späteren Kaisers von Mexiko, erbaut wurde, ist stark beeinflusst vom romantischen Geschmack, eine mittelalterliche Burg im neuen Gewand.

 

Der Erzherzog beaufsichtigte persönlich sowohl die Planung des Hauses als auch die Anlage des weitläufigen Parks (mehr als 22 Hektar), ein Englischer Landschaftsgarten und Garten im italienischen Stil, reich an seltenen Pflanzen, Skulpturen und Teichen, der mit großen Stufen in Richtung Meer hinabführt.

 

Das Schloss besteht aus mehr als 20 Zimmern: besonders erlesen sind die "Sale di Massimiliano", darunter das Schlafzimmer, das wie eine Schiffskoje eingerichtet ist, und der "Thronsaal".

Seit 1955 ist das Schloss staatliches Museum.

 

Eine Kuriosität:

Der Legende nach lastet ein Fluch auf dem Schloss Miramare, demzufolge jeder, der dort übernachtet, dazu bestimmt ist, vorzeitig im Ausland zu sterben.

 

SCHLOSS DUINO &  DAS KARSTGEBIET 'IL CARSO'

 

 

In Duino gibt es tatsächlich zwei Schlösser. Beide sind auf einer Klippe gebaut, die über das Meer hinausragt, aber hier endet die Ähnlichkeit. Der "jüngste" stammt aus dem 14. Jahrhundert, während sein älterer Bruder etwa 400 Jahre zuvor gebaut wurde. Von letzterer existiert nur noch eine Ruine und die Legende von 'la dama bianca' - der weißen Dame.

 

Das Schloss Duino der Fürstenfamilie Thurn und Taxis wurde 1300 auf den Ruinen eines römischen Vorpostens errichtet. Von außen präsentiert es sich wie ein massiver Verbundbau, der den Golf von Triest dominiert.

Es hütet bedeutsame Kunstmeisterwerke und raffinierte historische Kostbarkeiten.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren bekannte Persönlichkeiten aus der Kunst- und Literaturwelt zu Gast in der "jüngsten" Burg. Der berühmteste war der Schriftsteller Rainer Rilke, der sich in seiner Arbeit vom Schloss inspirieren ließ.

 

Die Schloss und Schlossgartenbesichtigung ermöglicht es Ihnen, das von Franz Liszt gespielte Klavier, die Treppe Palladios, den vom Turm gebotenen Ausblick auf den Golf von Triest, den steil zum Meer abfallenden Burgwall und den 1943 von der deutschen Kriegsmarine gebauten Bunker zu bewundern.

 

Sentiero Rilke ist einen schöner Wanderweg von 2 km. die direkt an der Küste entlang verläuft, welche nach dem berühmten Schriftsteller benannt worden ist und einen sehr schönen Spaziergang ist. Beim Wandern können Sie den Blick auf die Adria genießen und bei klarem Wetter sogar die Küste Sloweniens sehen. Sie werden von der vielseitigen Flora und Fauna dieser Karststeine umgeben sein. 

 

MUGGIA

 

 

 

Am letzten Streifen Italiens, wo sich die Küste zusammenzubiegen scheint, liegt die Bucht von Muggia, eine typische Ortschaft mit istrisch-venezianischen Zügen. Beim Anlegen am pittoresken Hafen hat man das Gefühl, in den Gassen und kleinen Plätze angekommen zu sein. Die venezianische Atmosphäre ist nicht nur an der Architektur erkennbar, auch der Dialekt, die Bräuche und die Küchentradition deuten auf eine Vergangenheit hin, die eng mit der Venezianischen Seerepublik verbunden ist.

 

Vom Meer aus bilden der weißen Istrien-Stein und die bunten Häuser von Muggia eine harmonische Einheit mit der grünen karsischen Umgebung. Eingerahmt sind die Häuser von einer sieben Kilometer langen Küste und Bergkämmen, die aus panoramischer Sicht das große Gebiet in Italien und Istrien beherrschen. Vor dem Jahr Tausend entstand im Tal am kleinen Hafen die erste Ortschaft namens Borgolauro: In diesem neuen Dorf aus dem 3. Jahrhundert wurde die Gemeinde Muggia gegründet.

 

Aus dieser Zeit sind der Dom und der Gemeindepalast, die im 20. Jahrhundert wieder aufgebaut wurden. Der obere Teil auf dem Vorgebirge über dem Hafen ist noch älter: Davon zeugen die Reste der prähistorischen Castelliere von Santa Barbara und Muggia Vecchia mit der romanischen Basilika von Muggia Vecchia (9. Jahrhundert), die neben den Resten der Stadtmauer das einzige Zeugnis einer romanischen und mittelalterlichen Vergangenheit darstellen. Von hier hat man ein traumhaftes Panorama über den Golf von Triest. Die Burg von Muggia geht hingegen auf das 14. Jahrhundert zurück, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut. Einst umgab eine Stadtmauer die Stadt, von der die Bewohner Muggias die Steinblöcke benutzten, um ihre Häuser zu erbauen.

 

Noch heute spürt man bei einem Spaziergang durch die charakteristischen Gassen, am Mandracchio, auf dem man den Fischern bei ihrer Arbeit zusehen kann, und auf dem wunderschönen Platz Marconi, dem pulsierenden Herzen diese Kleinstadt, eine besondere Atmosphäre. Einen Pflichttermin stellt der Karneval von Muggia „Carneval de Muja“ dar, in denen die klassische venezianische Tradition mit Einflüssen der Halbinsel Istrien auflebt. An diesem großen Spektakel nehmen jährlich Karnevalswägen und bunte Masken teil.

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