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WAS ZU BESUCHEN IN DER  

PROVINZ GORIZIA?

Die erlebnisreiche Vergangenheit der zweitkleinsten Provinz.
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Die provinz Gorizia 
DIE PROVINZ GORIZIA 

Gorizia, heute eine unbedeutende Grenzstadt zu Slowenien, dürfte manchen noch unter Namen Görz bekannt sein. Mit nur wenigen Unterbrechungen gehörte die Stadt, über vier Jahrhunderte, 1500 - 1918, mit ihrer Umgebung den Habsburgern, war also mit Österreich verbunden. Doch sollte nicht übersehen werden dass die Stadt sich gerade dadurch auszeichnet, dass sie - ähnlich wie Triest - durch drei Kulturen geprägt wurde: die deutsch-österreichische, die slowenische und italienisch-venezianisch. 

 

Gorizia liegt mitten in einer sehr vielseitige Landschaft. Von den Alpen Giulie (Julische Alpen) an der Grenze zu Slowenien, den sanften Hügeln im und um das Weinbaugebiet Collio mit dem Dorf Cormòns als Mittelpunkt, bis zur Küste mit ihren Lagunen und dem schönen historischen Badeort und Kurort Grado auf einer Insel gelegenen.

 

In dieser Gegend ist den Fluss Isonzo entlang während des Ersten Weltkrieges viel gekämpft.  Das beeindruckende National Monument und Denkmal 'Sacrario di Redipuglia' ist ein trauriger Beweis dafür. Hier ruhen die Überreste von nicht weniger als 100.000 Soldaten und sind für die am Ersten Weltkrieg Interessierten nicht zu übersehen. Sie können auch die Schützengräben und ein Kriegsmuseum besuchen.
 

GORIZIA 

In Görz atmet man die typische schwebende Atmosphäre einer Grenzstadt: auf der Piazza Transalpina, die bis 2004 durch eine Mauer geteilt war, spaziert man mit einem Fuß in Italien und einem in Slowenien. Dank ihrer besonderen geographischen Lage war die Stadt stets von verschiedenen Kulturen beeinflusst, u.a. von der römischen, der slawischen und der germanischen Kultur. Ihre östliche Lage führte zu einer starken mitteleuropäischen Prägung, was man heute noch an den Straßen, Bauten und Parks der Stadt erkennen kann.

 

Herzstück ist die mittelalterliche Burg, von der man einen herrlichen Blick auf die umliegende Hügellandschaft und ganz Görz genießt, in dem sich die Architekturstile des Mittelalters, des Barocks und des 19.Jh. auf harmonische Weise vereinen. Die habsburgische Bourgeoisie flanierte gern durch das Zentrum der Stadt, die nicht ohne Grund auch das „habsburgische Nizza“ genannt wurde.

 

Neben den bezaubernden Parks, wie dem Parco Piuma am Fluss Isonzo, dem Park des Palazzo Coronini Cronberg (mit Bäumen aus der ganzen Welt) und dem Parco Viatori hat auch die Kultur viel Platz: viele Museen sind sehenswert, auch besondere und eigenartige, wie die Provinzmuseen mit dem Museum der Mode und der Angewandten Künste, das Museum des Ersten Weltkriegs und die Archäologische Sammlung, das Museum des Görzer Mittelalters in der Burg.

Unter den vielen historischen Palazzi der Stadt sind zu nennen der Palazzo della Torre, Palazzo Attems Petzenstein und Palazzo Werdenberg - Biblioteca Statale Isontina.

 

Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde von Görz wird im Museum/Synagoge Jerusalem am Isonzo in der Via Ascoli erzählt.

Auf den Anhöhen der Stadt im Ortsteil Oslavia befindet sich das imposante Gebeinhaus von Oslavia mit den Überresten gefallener italienischer und österreichisch-ungarischer Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg.

GRADISCA D'ISONZO

Gradisca kommt vom slowenischen Wort gradišce, was "befestigter Ort" bedeutet. Die Stadt wird zum ersten Mal in einem Dokument von 1160 erwähnt, aber erst im 15. Jahrhundert wird die Stadt bekannter. Dies liegt vor allem daran, dass es Teil der Grafschaft Görz war, der etwas größeren Stadt, in der der österreichische Graf Leopaldo im Schloss lebte. Es war das Jahrhundert der türkischen Invasionen und Plünderungen. Dieser Graf hatte mit dem türkischen Sultan einen Vertrag unterzeichnet, in dem sie vereinbart hatten, dass dieses Gebiet 20 Jahre lang nicht geplündert werden sollte, wenn die Türken mit ihren Pferden durchfahren würden. Als Folge wurde die venezianische Republik, die seit 1420 in Friaul war, Opfer dieser Angriffe, und vor Ende des 15. Jahrhunderts wurde mitten in der Grafschaft Gorizia an der Stelle von Gradisca d'Isonzo eine große Festung errichtet.

Ein Salon mit mitteleuropäischem Flair mitten im Grünen, das eine lange, über neun Jahrhunderte dauernde Geschichte erzählt. So stellt sich Gradisca d’Isonzo seinen Besuchern vor. Die elegante Stadt nahm vor allem ab dem 16. Jahrhundert eine wichtige Schlüsselrolle im Verteidigungssystem der Venezianischen Seerepublik gegen die Türkeneinfälle ein.

 

Gradisca wurde errichtet, ohne dass man sich auf eine frühere Wehranlage stützen konnte. Es ist eine ex novo gebildete Festungsstadt, entstanden an einem der neuralgischen Punkte des östlichen Oberitalien, dort, wo der Vipava in den Isonzo mündet. Dieses Tal war eine der wenigen Einfallsmöglichkeiten aus dem Osten. 

 

Die Seerepublik ließ die Stadt stark befestigen und die Altstadt 1479 von einer dicken Stadtmauer umgeben. Das erhebliche architektonische Gut von Gradisca wurde insbesondere unter den Prinzen Eggenberg erweitert, als die Umwandlung der Stadt in die Grafschaft Gradisca zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert bereits im Gang war. Die vier Jahrhunderte unter den Habsburgern hatten eine starke historische Erbschaft hinterlassen, die sich heute mit einer lebhaften kommerziellen und kulturellen Tätigkeit vereint.

 

In den zahlreichen Restaurants und Einkehrstellen, wie die regionale Önothek „La Serenissima“, können die besten Weine aus Friaul Julisch-Venetien gekostet werden.

Wein ist zweifellos das önogastronomische Produkt, das das DOC-Gebiet des Isonzo mit seinen verschiedenen Qualitätsweinen auszeichnet.

 

DAS WEINGEBIET COLLIO UND DAS STÄDTCHEN CORMÒNS

Der wichtigste Ort des bezaubernden Hügellandes, das man Collio nennt, nur einen Katzensprung von Görz entfernt, ist Cormòns, ein schönes Städtchen im Habsburger Stil; es wird von kleinen typischen Dörfer an der Grenze zu Slowenien umsäumt, wie Dolegna del Collio, San Floriano del Collio und Savogna d'Isonzo, in denen man Slowenisch spricht. Hier ist man nicht weit von den Bergen und vom Meer entfernt: das Mikroklima, einzigartig wegen der Winde und der Temperaturen, passt genau mit der "ponka" zusammen, dem charakteristische Boden des Collio, der ideal für den Weinbau ist.

 

Besonderheiten

In der Umgebung von Cormòns kann man die "Cantina produttori von Cormons" (Weinkeller der Hersteller) besuchen, wo der Vino della Pace (Friedenswein) hergestellt wird. Es ist möglich die verschieden Winzer mit einer hellgelbe Vespa zu besuchen! Mehr info darüber finden Sie hier

 

Einflüsse aus Mitteleuropa sieht man an besonderen Süßspeisen, die Cormòns mit Triest gemeinsam hat, wie Favette, Presnitz und Putizza.

 

Aber um den Gaumen zu verwöhnen, gibt es noch andere Köstlichkeiten: die Pflaumengnocchi, den Rohschinken von Cormòns, am Feuer aus Kirschbaum- und Lorbeerholz geräuchert, oder, eine Besonderheit für wenige, den roten Radicchio "Rosa di Gorizia".

 

Von großer Bedeutung für Kunst und Geschichte sind der Palazzo Locatelli (18. Jahrhundert), der Dom Sant'Adalberto und die Cjase da Plef Antiche.

 

GRADO DIE GOLDENE INSEL

 

Venezianisches Flair

Auf einer Küstendüne zwischen Land und Meer liegt Grado inmitten der nördlichsten Lagune der Adria und blickt auf über 1600 Jahre Geschichte zurück. Die Spuren sind bis heute in den Gassen des antiken Castrum Romanum zu sehen, wo man die aus dem Früh-christentum stammende Basilika Sant’Eufemia und die Basilika Santa Maria della Grazie bewundern kann.

Die zentrale Piazza Biagio Marin, Stützpunkt des städtischen Lebens, ist dem berühmten Heimatdichter gewidmet: hier kann man die antiken Überreste der Basilika della Corte bewundern.

Die Altstadt gehört ganz den Fussgängern, die in aller Ruhe seine charakteristischen Aspekte entdecken können.

Beim Spazierengehen entlang des Nazario Sauro, kann man ein zauberhaftes Panorama auf das Karstgebiet, Triest und die Küste Istriens geniessen.

 

Umgeben durch viele Naturschutzgebiete

Eine traumhafte Kulisse von unbestreitbarer Schönheit mit einer außergewöhnlich reichen Natur, die Lagune von Grado mit einer Gesamtfläche von etwa 90 Quadratkilometern umfasst zwei Naturschutzgebiete, in denen die unter Naturschutz stehende Artenvielfalt bewahrt wird.

 

Wo der Strand ein eleganter Salon ist

Das ruhige und saubere Meer, das flache, sanft abfallende Wasser, die zahlreichen Sandstrände, die attraktive Unterhaltung für Erwachsene und Kinder sowie das gute Essen, die komfortablen gastronomischen Einrichtungen und zahlreichen Beherbergungsbetriebe machen diesen Ort sehr sicher und geschützt. Dank dieser Aufmerksamkeit, die Grado seinen Gästen seit jeher widmet, wird die Stadt seit 27 Jahren ununterbrochen mit der Bandiera Blu, dem ÖkoLabel für gute Wasserqualität und guten Touristenservice ausgezeichnet.


 

Das Thermalbad, das die Habsburger verzaubert hatte

Bereits zu Anfang des 19. Jh. verbrachte der Habsburger Adel hier die Badesaison und besuchte die aufgrund ihrer wohltuenden Wirkungen geschätzten Meereswasser thermen. Das vor kurzem renovierte Thermalbad verfügt nun über spezifische Bereiche, die der Schönheitsmedizin vorbehalten sind und vielseitige Programme bieten: von der Thalassotherapie bis zu vorbeugenden Behandlungen gegen die Hautalterung.

 

SACRARIO DI REDIPUGLIA 

 

 

Redipuglia, am Fuße des Karsts gelegen, Schauplatz von Gefechten im Ersten Weltkrieg, ist auf der ganzen Welt berühmt für den größten Soldatenfriedhof Europas, mit den Überresten von hunderttausend Gefallenen der III. Armee (wovon 60.000 unbekannte Soldaten und 40.000 bekannte Soldaten), der jedes Jahr das Ziel von Tausenden von Pilgern ist. Das Bauwerk führt den Hang (die berühmte Höhe 89) des Karsts hinauf, mit ein großen Marmortreppe von zweiundzwanzig Stufen, die symbolisch einen riesigen Antritt von Soldaten darstellt, an dessen höchstem Punkt sich drei helle Kreuze erheben und eine Kapelle.

 

Auf den Karsthöhen gibt es heute Wege des Friedens und markierte Wege, die zu den Schützengräben und Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs führen.

 

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Welche Orte sind gut zusammen zu besuchen an einem Tag?
  • Gorizia & Sacrario di Redipuglia
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  • Gorizia & Grado